Herkunft
Willi (Wilfried) Lemke wurde 1946 in Pönitz (Ostholstein) als drittes Kind einer Flüchtlingsfamilie aus Stettin geboren. Seine Eltern, Hans und Ella, zogen mit ihm und seinen beiden älteren Brüdern Eckard und Dietrich später nach Hamburg, wo L. aufwuchs.
Ausbildung
Nach dem Abitur am Hamburger Gymnasium Oberalster nahm L. ein Lehramtsstudium der Erziehungs- und Sportwissenschaft an der Universität Hamburg auf. Als Student war er Sportreferent im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und Mitglied der Humanistischen Studentenunion, außerdem engagierte er sich in der linken Hamburger Studentenvertretung. 1968 war er Mitinitiator der "Notstandsolympiade" und protestierte mit Sackhüpfen und Eierlaufen gegen die Notstandsgesetze und für eine bessere Ausgestaltung des Sportstudiengangs (vgl. taz, 15.8.2024). Nach dem ersten Staatsexamen war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Leibesübungen der Universität Hamburg, anschließend von 1971 bis 1974 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen, an der er auch vier Jahre lang im Sportplanungsausschuss tätig war.
Wirken
Politische AnfängePolitisch hatte ...