Die Schwimmerin Franziska van Almsick war noch ein Teenager, als sie zu Beginn der 1990er Jahre zum ersten großen Superstar des wiedervereinigten Deutschlands avancierte. DER SPIEGEL (31/2004) fasste ihre Karriere nach dem Ende ihrer Laufbahn 2004 in die Worte: "Sie war der erste gesamtdeutsche Sportstar. Sie wurde überfordert, scheiterte grandios – und fand dennoch den Weg zurück, zur Athletin ohne Allüren." Van Almsick holte 1992 als 14-Jährige vier Medaillen bei den Olympischen Spielen und war in den folgenden Jahren eine der besten Schwimmerinnen der Welt, die Titel bei Welt- und Europameisterschaften gewann und mehrere Weltrekorde aufstellte, aber auch Rückschläge und Krisen erlebte. Am Ende ihrer Laufbahn 2004 hatte sie bei vier Olympischen Spielen Medaillen gewonnen, nur eine Goldmedaille fehlte in ihrer Trophäensammlung. Nach der Karriere engagierte sich van Almsick in zahlreichen karitativen Einrichtungen, übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Sporthilfe und blieb eine wichtige öffentliche Figur ...