Viktoria Hudson zählte bereits vor den Leichtathletik-Europameisterschaften 2024 in Rom (Italien) zur erweiterten Weltspitze, dennoch war der Titelgewinn der Österreicherin im Speerwerfen eine Überraschung. Hudson ließ mit einer Weite von 64,62 m die Serbin Adriana Vilagos (62,42 m) und die Norwegerin Marie-Therese Obst (63,50 m) hinter sich und war damit die erst dritte Österreicherin, die bei Europameisterschaften Gold gewann. Vor Hudson war das zuletzt Liese Prokop 1969 im Fünfkampf und 1971 Ilona Gusenbauer im Hochsprung gelungen. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris trat Hudson mit dem Ziel an, eine Medaille zu holen, scheiterte aber mit 59,69 m bereits in der Qualifikation. Trotz der enttäuschenden Leistung in Paris wurde die Speerwerferin zur Sportlerin des Jahres 2024 in Österreich gewählt.
Laufbahn
Beginn der Karriere und erste Erfolge Victoria Hudson, Tochter einer österreichischen Mutter und eines britischen Vaters, begann 2008 mit der Leichtathletik. "Mit zwölf, also relativ spät, habe ich zunächst mit Mehrkampf begonnen und bald gemerkt, dass ich eine besondere ...