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Christian Kracht

Schweizer Journalist und Schriftsteller
Geburtstag: 29. Dezember 1966 Saanen
Nation: Schweiz

Internationales Biographisches Archiv 19/2022 vom 10. Mai 2022 (fl)
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 01/2025


Blick in die Presse

Herkunft

Christian Kracht wurde am 29. Dez. 1966 in Saanen im Berner Oberland geboren und hat eine Schwester. Sein Vater war der Journalist und Verlagsmanager Christian Kracht sen. († 2011), der viele Jahre in hohen Managementpositionen (u. a. als Generalbevollmächtigter) beim Axel-Springer-Konzern tätig war. Der gebürtige Hamburger, der aus einfachen Verhältnissen stammte, besaß ein Chalet in Gstaad, ein Château am Genfer See und eine Ferienvilla an der Côte d'Azur.

Ausbildung

K. besuchte 1971-1978 die John F. Kennedy International School in Saanen, danach die kanadische Lakefield College School in Ontario und ab 1980 die Schule Schloss Salem (Baden-Württemberg), ein Internatsgymnasium. 2018 machte er öffentlich, dass er als Zwölfjähriger am Jungeninternat in Lakefield von einem Schulpastor sexuell missbraucht worden war. Nach dem Abitur 1985 ging K. in die USA, wo er Film und Literatur studierte, zunächst am College of Liberal Arts der Pennsylvania State University und 1986-1989 am Sarah Lawrence College in Bronxville/New York. Anschließend absolvierte er ein journalistisches Volontariat beim deutschen Zeitgeist-Magazin "Tempo".

Wirken

Journalist, Reiseautor und HerausgeberK. machte sich einen Namen als Redakteur bei "Tempo" (1991-1995), bevor sein Debütroman "Faserland" erschien (s. u.). 1996-1998 arbeitete er für das Hamburger Nachrichtenmagazin "DER SPIEGEL" und ging als Nachfolger des Indien-Korrespondenten Tiziano Terzani nach Neu-Delhi. Es folgte ein kurzes Intermezzo bei der Boulevardzeitung "B.Z." in Berlin - seiner Meinung nach "die schrecklichste Stadt der Welt" (TSP, 2.7.2000). Danach lebte er einige Jahre in Bangkok/Thailand und bereiste mehrere asiatische Länder. Seine Asien-Kolumne "Der gelbe Bleistift", die bis 1999 in der "Welt am Sonntag" erschien, kam im Folgejahr unter gleichem Titel als Buch heraus. Zuvor hatte K. mit Eckhart Nickel den Band "Ferien für immer. Die angenehmsten Orte der Welt" (1998) mit 60 Reise-Miniaturen veröffentlicht.

In der Anthologie "Mesopotamia" (1999) versammelte K. als Herausgeber 17 "ernste Geschichten am Ende des Jahrtausends" (Untertitel). Später erregte er Aufsehen als Herausgeber der Literaturzeitschrift "Der Freund" mit Sitz in Kathmandu/Nepal (Chefredakteur: Eckhart Nickel). Das Magazin erschien 2004-2006 in acht Ausgaben und erfuhr viel Anerkennung für seine aufwendige Gestaltung. Manche sahen darin ein Gegenprogramm zu einer immer hektischeren und dadurch austauschbaren Sicht auf die Welt, andere dagegen eher einen Versuch, "von ganz oben herab auf die Welt zu blicken" (vgl. TSP, 18.4.2006). Ab Nov. 2006 schrieb K. ein Jahr lang für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die Kolumne "Brief aus ..." (bzw. "Gespräch mit ..."), die sich nach eigenen Worten mit der "Selbstreferenzialität" beschäftigte (FAZ, 20.10.2007).

Erste RomaneAls umstrittener "Kultroman" wurde K.s Debütwerk "Faserland" von 1995 rezipiert, worin ein schnöseliger, namenloser Ich-Erzähler durch Deutschland reist und seine Gedanken über Partys, Markenklamotten, Konsum, innere Leere und Lebenslangeweile mitteilt. Das Buch, das einige Rezensenten als platt und oberflächlich kritisierten, war für andere ein Schlüsselbeitrag zur deutschsprachigen "Popliteratur" der 1990er Jahre (eine von K. abgelehnte Bezeichnung), ein Werk über die Wohlstandsverwahrlosung der 20- bis 30-Jährigen und das "spezielle Null-Bock-Syndrom" jener Generation, wie es in einer Kritik hieß (FR, 18.12.1995). Literaturwissenschaftler diskutierten den Roman auch als "Anti-Bildungsroman", der die postmoderne Variante einer scheiternden Identitätssuche thematisiere, und revidierten den Vorwurf der Trivialität anhand der zahlreichen intertextuellen Verweise auf Literaturklassiker, u. a. von Thomas Mann und Johann Wolfgang von Goethe (vgl. KLG, 10/2013). Ein Erfolg trotz negativer Kritiken wurde auch der Gesprächsband "Tristesse Royal" (1999) mit dem Untertitel "Das popkulturelle Quintett", unter dem sich die Jungautoren K., Eckhart Nickel, Joachim Blessing, Benjamin von Stuckrad-Barre und Alexander von Schönburg versammelten.

In K.s zweitem Roman "1979" (2001) erzählt ein deutscher Innenausstatter von den Wirren der Islamischen Revolution im Iran. Der homosexuelle Protagonist verliert seinen zynischen Partner, reist zu einer Pilgerfahrt nach Tibet und landet später in einem chinesischen Arbeitslager, wo er durch seinen Verzicht auf Individualität überlebt. Elke Heidenreich sprach im SPIEGEL (8.10.2001) von einem "verstörenden Roman", nach dessen Lektüre man "einigermaßen ratlos und sehr fasziniert und zutiefst erschrocken" sei. DIE WELT (6.10.2001) las das Buch "als Dokument der bewussten Selbstauflösung eines westlichen Flachdenkers im Zusammenprall der Kulturen". 2007 folgte das keinem geläufigen Genre zuzuordnende Werk "Metan", das K. zusammen mit Ingo Niermann als Ergebnis einer Kilimandscharo-Besteigung präsentierte. Die Erde wird hier von einer unsichtbaren Zivilisationsform beherrscht, mit der die beiden Autoren in Kontakt treten. Kritiker erkannten darin "eine Parodie des alarmistischen, menschheitsbelehrenden Groß-Sachbuches" (SZ, 7.4.2007) oder schlicht "großen Quatsch" (FAS, 4.3.2007).

Der Roman "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" (2008), den K. als Schlussteil eines Triptychons (mit "Faserland" und "1979") bezeichnete, entwirft einen alternativen Verlauf der Weltgeschichte seit dem Ersten Weltkrieg. Demnach hat Wladimir Iljitsch Lenin im Schweizer Exil die erste Sowjetrepublik errichtet, die sich in den folgenden knapp 100 Jahren im Dauerkrieg mit einem Großteil der restlichen Welt befindet. Das Buch wurde von Kritikern mit gemischten Gefühlen aufgenommen. DIE WELT (20.9.2008) lobte den "grandiosen Schauerroman von dunkler Größe" für seine "gefroren fiebernde Sprache"; andere störten sich jedoch an K.s "Nahkampfvokabular, Landserlakonik und Schützengrabenromantik" (ZEIT, 9.10.2008) oder an "gedanklichem Durcheinander" (SZ, 20.9.2008).

"Imperium" und LiteraturstreitK.s Roman "Imperium" (2012) erzählt in der Sprache der wilhelminischen Zeit von einer historisch verbürgten Figur, dem Nürnberger Nudisten und lebensreformerisch beseelten Radikal-Vegetarier August Engelhardt, der 1902 auf eine Südseeinsel auswandert, dort einen Kokosnuss-Orden gründet und im Wahnsinn endet. Dieser Kolonial-Roman polarisierte die Fachkritik: Erkannten die einen darin eine "furiose Satire auf deutsche Ermächtigungsphantasien" und ein "hochartistisches, auch manieriertes Erzählexperiment" (SZ), so sprachen andere von "grauenhaftem Rollenprosakitsch" und "gedrechseltem Quatsch" (FR; jew. 16.2.2012). Eine vehemente Feuilleton-Debatte löste ein SPIEGEL-Beitrag von Georg Diez aus (13.2.2012), der K. als "Türsteher" rechten Gedankenguts bezeichnete und ihm bzw. dessen Werk eine "rassistische Weltsicht" und "totalitäres Denken" unterstellte. Diez bezog sich hierbei nicht nur auf den Roman, sondern auch auf den 2011 veröffentlichten, bislang unbeachteten Briefwechsel K.s mit dem umstrittenen US-Dirigenten David Woodard ("Five Years"), in dem die beiden sich u. a. über die gescheiterte Arier-Exklave Nueva Germania in Paraguay oder Nordkoreas Diktator Kim Jong Il austauschten. K.s Verleger Helge Malchow wies die Vorwürfe entschieden zurück: Diez setze "Aussagen und Haltungen, die im Roman dargestellt werden, gleich mit Haltungen und Meinungen des Autors" (SPIEGEL, 18.2.2012). 17 Autoren und Autorinnen, darunter die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, äußerten in einem offenen Brief die Befürchtung, die freie Kunst sei in Gefahr, wenn die "Methode Spiegel" (Denunziation statt Kritik) einreiße. K. wurde für den Roman schließlich mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet. Der Autorenkollege Clemens J. Setz, der die Laudatio hielt, würdigte K.s Werk als "schwerelose, tief reichende Kunst".

"Die Toten"2016 legte K. mit "Die Toten" eine weitere "Historien-Farce" (FAZ, 3.9.2016) vor, eine wilde Mischung aus Geschichte und Fiktion über die Welt der frühen 1930er Jahre am Vorabend des Totalitarismus. Der mit Gewalt gespickte Plot kreist um eine fiktive cinematographische Verbindung zwischen Berlin und Tokio im Jahr 1933; unter den Romanfiguren sind auch reale Personen wie Alfred Hugenberg, Charlie Chaplin oder Heinz Rühmann. Das Buch erschien zeitgleich in mehreren Ländern und in englischer Übersetzung. Vertreten wurde K. mittlerweile von der Wylie Agency in New York, der bekanntesten Literaturagentur der Welt. Die Resonanz in den deutschsprachigen Feuilletons war überwältigend und großteils begeistert, auch wenn sich manche Rezensenten mit der Deutung etwas schwertaten und K.s charakteristischen Sprachstil unterschiedlich bewerteten. In der FAZ (ebd.) hieß es, der Erzählton sei im Grunde ähnlich wie in "Imperium" und erzeuge das gleiche Unbehagen, es führe aber zu einer Fehlinterpretation, wenn man den Autor gleichsetze mit der fiktiven Erzählerfigur. Der Roman wurde mit dem Schweizer Buchpreis prämiert. Für Irritationen sorgte hierbei K.s wortloser Abgang von der Bühne unmittelbar nach der Verleihung (vgl. TA, 14.11.2016).

Poetik und Trauma: Als K. 2018 die Frankfurter Poetikvorlesungen hielt, thematisierte er erstmals öffentlich seine Missbrauchserfahrung als Internatsschüler in Kanada. Da seine Eltern ihm dies nicht geglaubt hätten, habe er selbst lange gedacht, es sei Einbildung gewesen, bis er 2017 auf Berichte früherer Mitschüler gestoßen sei, die Ähnliches erlebt hätten. K. erinnerte sich auch an "kryptofaschistische" Straf- und Regelsysteme an jener Schule. Spuren des verschütteten Traumas entdeckte er schließlich im eigenen Romanwerk, das von ausschweifend unbarmherzigen, mitleidslosen Figuren bevölkert sei und ihm als Autor den "widersinnigen Vorwurf" eingebracht habe, ein Faschist zu sein - was er mit hörbarem Groll vortrug (vgl. SPON, 16.5.2018; TA, 18.5.2018). K. sprach zudem über sein zwiespältiges Verhältnis zur deutschen Sprache ("der Sprache Adolf Eichmanns") und über die heilende Kraft der Parodie gegen "alles, was sich selbst zu ernst nimmt". Seine Vorlesungsreihe (Titel: "Emigration") wurde in den Medien vielfach erörtert, auch mit der Fragestellung, ob man K. nun neu lesen müsse, der sein Werk und alle Anwürfe bislang hartnäckig unkommentiert gelassen hatte. Es gehe hier nicht bloß um eine autobiographische Lesart, konstatierte eine Kritikerin, sondern "um das, was literarische Texte über Schriftsteller und deren Gegenwart wissen, ohne dass sie selbst sich dessen bewusst sind" (FAS, 20.5.2018). Das Bild K.s sei jetzt "weniger diffus", bleibe aber komplex, meinte Der Standard (24.5.2018). Als Grund für seine Selbstoffenbarung nannte K. später eine therapeutische Anregung seiner damaligen Psychoanalytikerin (SZ, 3.3.2021).

"Eurotrash"An "Faserland" knüpft K.s Roman "Eurotrash" (2021) an, worin der Ich-Erzähler, der diesmal den Namen des Autors trägt, seine senile, psychisch kranke Mutter in Zürich besucht und mit ihr zu einer letzten Reise aufbricht. Zur Sprache kommen hierbei die Tabletten- und Alkoholsucht der Mutter, deren Missbrauchserfahrung als Kind, die NS-Verstrickung ihres Vaters, das Aufsteigertum ihres Ehemannes und weitere dunkle Ecken der Familiengeschichte. Viele Rezensenten lasen den streckenweise auch mit szenischer Komik aufwartenden Roman als autobiographisch grundiert, betonten aber, dass man es wiederum mit einem "unzuverlässigen Erzähler" zu tun habe (SPIEGEL, 27.2.2021) bzw. einem Autor der "literarischen Avantgarde, in der es keine Eindeutigkeiten gibt" (ZEIT, 4.3.2021). "Grausam und schön" nannte der Cicero (4/2021) den Roman. "So virtuos" wie K. verwische keiner die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit, urteilte die Neue Zürcher Zeitung (4.3.2021). Denkbar erschien auch eine Deutung als "Parodie auf die Mode des autobiographischen Schreibens" (FAZ, 13.3.2021). "Eurostrash" stand 2021 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert; K. erhielt für dieses Werk 2022 einen weiteren Schweizer Literaturpreis. Ebenfalls 2022 wurde K. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis für Literatur der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ausgezeichnet.

FilmeMit seiner Frau, der Dokumentarfilmerin Frauke Finsterwalder, schrieb K. das Drehbuch zum Spielfilm "Finsterworld" (2013), bei dem Finsterwalder Regie führte. Der hochkarätig besetzte Film (u. a. Sandra Hüller, Corinna Harfouch, Ronald Zehrfeld, Michael Maertens) wurde vom film-dienst (21/2013) als "satirisch-episodenhafte Tragikomödie um eine Handvoll zynisch-eitler Zeitgenossen" beschrieben. Er spielt in einer idyllischen und zugleich makabren Gegenwart, die, so der Tenor vieler Rezensionen, die deutschen Befindlichkeiten verzerrt widerspiegelt und damit erst besonders erkennbar macht. Die Filmkritik reagierte verwundert, teilweise ratlos, überwiegend aber mit großer Begeisterung. "Finsterworld" wurde mit zahlreichen Preisen bedacht, den Preis der Deutschen Filmkritik für das Drehbuch teilte sich K. mit seiner Frau. Das Ehepaar verfasste auch das Drehbuch zu "Sisi und ich", einem Biopic über Österreichs legendäre Kaiserin aus der Perspektive ihrer Hofdame (Drehstart 2021).

BühnenadaptionenMehrere Romane K.s wurden für das Theater adaptiert und von namhaften Regisseuren auf die Bühne gebracht, so etwa "1979" von Matthias Hartmann (2004), "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" u. a. unter der Regie von Armin Petras und "Imperium" 2015 von Jan Bosse. Dieser inszenierte 2021 auch die Uraufführung von "Eurotrash" in Berlin.

Familie

K. ist seit 2007 mit der deutschen Filmemacherin Frauke Finsterwalder verheiratet. Nach der Heirat lebte das Paar mehrere Jahre in Buenos Aires (Argentinien), 2014 zog K. mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter Hope nach Los Angeles. Später lebte die Familie zeitweise in Indien und ab 2020 in der Schweiz. 2019 übertrug K. dem Deutschen Literaturarchiv Marbach sein privates Archiv als Vorlass.

Werke

Werke u. a.: Romane: "Faserland" (95), "1979" (01), "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" (08), "Imperium" (12), "Die Toten" (16), "Eurotrash" (21). Reisebücher: "Ferien für immer" (98; m. E. Nickel), "Der gelbe Bleistift" (00), "New Wave" (06), "Die totale Erinnerung. Kim Jong IIs Nordkorea" (06; Bildbd.; m. E. Munz u. L. Nikol), "Gebrauchsanweisung für Kathmandu und Nepal" (09; m. E. Nickel). Sonstiges: "Tristesse Royal. Ein popkulturelles Quintett" (99; m. and.), "Metan" (07; m. I. Niermann), "Five Years. Briefwechsel 2004-2009" (11; Bd. 1; m. D. Woodard). Als Hrsg.: "Mesopotamia" (99). Hörbuch: "Das Sobhraj Quartett. Asiatische Reisenotizen" (04; m. E. Nickel). An weiteren Hörbüchern war K. als Sprecher beteiligt, u. a. "Liverecordings" (99) mit Auszügen aus dem Stuckrad-Barre-Roman "Soloalbum".

Drehbuch: "Finsterworld" (13; m. F. Finsterwalder).

30. März 2023: Kinostart (D): "Sisi & Ich" (Deutschland/Österreich/Schweiz 2023; "SISI & ICH" ). Produzenten: Philipp Worm, Tobias Walker, Anne Walser, Danny Krausz. Regie: Frauke Finsterwalder. Buch: Frauke Finsterwalder, Christian Kracht. Darsteller: Susanne Wolff (Elisabeth von Österreich-Ungarn), Sandra Hüller (Irma Gräfin von Sztáray), Georg Friedrich (Erzherzog Viktor von Österreich), Stefan Kurt (Graf von Berzeviczy), Sophie Hutter (Fritzi), Maresi Riegner (Marie), Johanna Wokalek (Gräfin Festetics), Sibylle Canonica (Maria Gräfin von Sztáray), Angela Winkler (Prinzessin Ludovika von Bayern), Markus Schleinzer (Kaiser Franz Joseph), Anne Müller (Baronin Rothschild), Anthony Calf (Earl Spencer), Annette Badland (Queen Victoria), Tom Rhys Harries (Captain Smythe), Ravi Aujla (Doctor Bose), Sandra Schwittau (Prinzessin Henriette Liechtenstein). Inhalt: In einer freien Verpflanzung von realen historischen Figuren und Motiven rund um Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn zieht eine neue Hofdame in eine Art futuristische Kommune auf Korfu. Drama. (film-dienst 13/2023)

2025: Christian Kracht: "Air". Roman.

Literatur

Literatur u. a.: Johannes Birgfeld, Claude D. Conter (Hrsg.): "Christian Kracht. Zu Leben und Werk" (07), Matthias N. Lorenz, Christine Riniker (Hrsg.): "Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption" (18), Stefan Bronner, Björn Weyand (Hrsg.): "Christian Krachts Weltliteratur" (18), Heinz Drügh, Susanne Komfort-Hein (Hrsg.): "Christian Krachts Ästhetik" (19).

Auszeichnungen

Auszeichnungen u. a.: Axel-Springer-Preis (93), Bronzener Nagel des ADC (06), LeadAward in Gold (06), Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar (09), Wilhelm-Raabe-Preis (12), Preis der Deutschen Filmkritik (13), Hermann-Hesse-Literaturpreis (16), Schweizer Buchpreis (16), Schweizer Literaturpreis (22), Wolfgang-Koeppen-Preis (22).

Adresse

c/o Verlag Kiepenheuer & Witsch, Bahnhofsvorplatz 1, 50667 Köln, Tel.: 0221 37685-0, E-Mail: verlag@kiwi-verlag.de, Internet: www.kiwi-verlag.de

E-Mail: christiankracht@hotmail.com, Internet: www.christiankracht.com



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