Nils Lichtlein, Neffe des Bundesliga-Rekordspielers Carsten Lichtlein, wechselte als 14-Jähriger aus seiner Geburtsstadt Regensburg nach Berlin, wo das Ausnahmetalent in der Nachwuchsabteilung der Füchse Berlin ausgebildet wurde. "Der Junge ist etwas Besonderes. Durch kluge Zeit- und Raum-Entscheidungen hat er seiner Mannschaft und dem Gegner das Gefühl vermittelt, dass er eine Sekunde in der Zukunft spielt" (handball-world.news, 5.6.2024), sagte Berlins Geschäftsführer Bob Hanning einmal über Lichtlein. Der Rückraumspieler gewann mit Deutschlands U21-Nationalmannschaft den WM-Titel 2023 und wurde zum besten Nachwuchsspieler der Bundesliga-Saison 2023/24 gewählt. Anfang 2024 nahm er an seiner ersten Europameisterschaft mit der A-Nationalmannschaft teil und 2025 folgte die erste WM, bei der für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason nach dem Viertelfinale Schluss war.
Laufbahn
Beginn der Karriere und Wechsel nach Berlin 2016 Nils Lichtlein stammt aus einer handballbegeisterten Familie, Großvater Artur Lichtlein sowie sein Onkel Carsten Lichtlein spielten als Torhüter in der Bundesliga, seine Mutter Silke war in der 2. Bundesliga aktiv. Sein Vater allerdings war ...