In ihren jungen Jahren war Jessica Hull auch in Australien selbst eher nur eine Randerscheinung. Das änderte sich nach ihrem Umzug in die USA, wo sie 2018 überraschend NCAA-Champion über 1.500 m wurde und sich für die WM 2019 in Doha qualifizierte. Nach ihrem Olympiadebüt 2021 in Tokio stand sie 2022 erstmals bei einem Meeting der Diamond League auf dem Podest und erreichte bei der WM in Eugene das Finale. Der Durchbruch gelang der Australierin schließlich in der Olympiasaison 2024: In der Diamond League lief sie äußerst konstant, gewann in Monaco und stand noch viermal auf dem Podest. Das Highlight aber erlebte sie bei den Spielen in Paris, wo sie sensationell Olympiasilber über 1.500 m holte.
Laufbahn
Großes Talent mit frühen Erfolgen im Nachwuchsbereich Schon in ihrer Schulzeit war Jessica Hull eine begeisterte Läuferin und nahm bereits im zweiten Jahr an der Primary School an einem Cross-Rennen teil. Noch im selben Jahr begann sie am Albion Park ...