Elisa Senß spielte ab dem Alter von fünf Jahren Fußball, wechselte 2012 zum SV Meppen, für den sie in der Saison 2013/14 als 15-Jährige in der 2. Bundesliga debütierte. Zur Spielzeit 2019/20 wechselte die Norddeutsche, die parallel zum Fußball weiterhin als medizinische Fachangestellte arbeitete, zur SGS Essen, wo sie in der Bundesliga debütierte. Nach drei Spielzeiten zog Senß weiter zu Bayer Leverkusen. Eine Nominierung für die Nationalmannschaft bahnte sich 2022 an, als die damalige Trainerin Martina Voss-Tecklenburg die defensive Mittelfeldspielerin für die USA-Reise auf Abruf nominierte. Aber erst im Dezember 2023 feierte Senß im Nations-League-Spiel gegen Dänemark ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft und wurde auch bei den Olympischen Spielen von Trainer Horst Hrubesch berücksichtigt. Die Spätstarterin erzielte im Gruppenspiel gegen Sambia mit einer sehenswerten Direktabnahme den Treffer zum 4:1-Endstand; ihr erstes Tor im Nationaltrikot wurde später in der ARD-Sportschau zum "Tor des Monats" Juli 2024 gekürt. Mit der DFB-Auswahl holte Senß, die in Paris allerdings nur als Ergänzungsspielerin zum Einsatz kam, die Bronzemedaille. Ab ...