Werner Best
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Internationales Biographisches Archiv
Karl Rudolf Werner Best, ev., wurde 1903 als Sohn eines leitenden Postbeamten und dessen Frau Karoline, einer Bürgermeisterstochter, in Darmstadt geboren. Er wuchs mit seinem jüngeren Bruder behütet und in bürgerlichen Verhältnissen in Liegnitz und Dortmund auf. Der Vater fiel im Ersten Weltkrieg bereits am 4. Okt. 1914 in Frankreich. Für die Familie bedeutete das nun ein Leben in bescheidenen Verhältnissen. Sie zog nach Gonsenheim bei Mainz.
Nach dem Abitur in Mainz studierte B. ab 1921 Rechtwissenschaften in Frankfurt a.M., Freiburg und ab 1923 in Gießen. 1927 promovierte er mit einer Arbeit "Zur Frage der gewollten Tarifunfähigkeit" zum Dr. jur., und nach dem Ende des Referendardienstes 1928 begann B. eine Tätigkeit als Amtsrichter in Hessen.
B. gilt als Inbegriff des nationalsozialistischen Schreibtischtäters, der als eiskalter Planer und Verwalter der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik für tausendfachen Mord verantwortlich war. Der Historiker