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MUNZINGER Personen

Dieter Rampl

deutsch-österreichischer Bankmanager
Geburtstag: 5. September 1947 München
Nation: Österreich, Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 50/2010 vom 14. Dezember 2010 (cs)
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 46/2014


Blick in die Presse

Herkunft

Dieter Rampl wurde am 5. Sept. 1947 in München geboren. Der Vater, ein Österreicher, hatte nach München geheiratet und baute dort ein Bettwäschegeschäft auf. Wegen des frühen Todes der Mutter wuchs R. zeitweise bei den Großeltern auf einem Tiroler Bauernhof auf.

Ausbildung

In der Schulzeit kam R. nach München zurück. Auf seinen ersten Berufswunsch, Archäologe, musste er verzichten und nach der mittleren Reife eine Ausbildung beginnen. So absolvierte er 1968/1969 eine Lehre bei der Bayerischen Vereinsbank. Ein Betriebswirtschaftsstudium holte R. in Abendkursen nach.

Wirken

Aufstieg bei der Vereinsbank bis zur Bildung der HVB Was R. zunächst am Bankgeschäft reizte, waren die Auslandsstationen. So spezialisierte er sich ab 1969 in Genf bei der Vereinsbank-Partnerin Société de Banque Suisse auf Handelsfinanzierungen. 1971 kehrte er zur 1869 gegründeten Vereinsbank zurück, die sich damals mit der seit 1780 tätigen Bayerischen Staatsbank zusammenschloss. Nach Stationen im Firmenkundensegment baute R. ab 1974 die New Yorker Vertretung mit auf. Ab 1981 etablierte er in Düsseldorf die erste Filiale außerhalb Bayerns und war danach wieder im Firmenkundengeschäft tätig. Von 1983 an folgte ein Intermezzo bei der Berliner Handels- und Frankfurter Bank (BHF-Bank), wo er dem Bereich Corporate Finance und der Nordamerika-Vertretung vorstand.

1994 kehrte R. zur Vereinsbank zurück. Diese hatte ihr Privatkundengeschäft 1990 durch Übernahmen in Norddeutschland und im Ausland gestärkt sowie sich - neben den Schwerpunktgebieten Firmenkunden, Kapitalmarktgeschäft und Vermögensverwaltung - im Hypothekenbanksektor als größter Immobilienfinanzierer Deutschlands aufgestellt. R. war 1994-1998 für das Firmenkundengeschäft des Regionalbereichs München zuständig und wurde 1995 in den Vorstand berufen. Dort begleitete er die von Vereinsbank-Chef Albrecht Schmidt eingeleitete und im Juli 1997 angekündigte Verschmelzung mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (Hypo-Bank). Dies vollzog sich über einen in der deutschen Börsengeschichte bis dahin unbekannten Aktientausch, wobei die Vereinsbank zunächst 45 % an der Hypo-Bank erlangte. Im zweiten Schritt erlöste die Vereinsbank aus einer Kapitalerhöhung nominal 180 Mio. DM, wodurch eine Verschmelzung zur HypoVereinsbank AG (HVB) möglich wurde. Großaktionär wurde die Allianz mit 17,6 %. Deren Aktien erhielt 2001 die Münchner Rück (MR), die ihren Anteil so auf 25,7 % erhöhte, während die HVB an der MR damals 13,3 % erwarb.

Vorstand und Krisenmanager bei der HVB R. rückte nach Gründung der HVB unter Führung von Schmidt im Sept. 1998 in den Vorstand ein und übernahm bei der nunmehr zweitgrößten deutschen Bank das Ressort Firmenkunden. Bereits im Okt. 1998 kam die HVB aus dem Gleichgewicht, als horrende Verluste aus verschleiert gebliebenen Immobiliengeschäften der Hypo-Bank manifest wurden. Dies verlangte Wertberichtigungen von über 3,5 Mrd. DM. Auf der Habenseite konnte die HVB die 2000 ausgehandelte Komplettübernahme der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) für 7,8 Mrd. Euro per Aktientausch verbuchen. Diese blieb als Tochterfirma erhalten und übernahm das Engagement der HVB in Mittel- und Osteuropa (MOE), wo die HVB somit eine führende Position erlangte. Fortan verstand sich die HVB als "Bank der Regionen" für Bayern, den Raum Hamburg, Österreich und MOE.

In der Zwischenzeit gelang es R., das Firmenkundengeschäft in den Gewinn zurückzuführen, auch wenn Problem-Kredite und der Schaden aus dem Zusammenbruch mehrerer Konzerne wie Kirch und Holzmann die Bilanz verschlechterten. Daher musste die HVB ihre Risikovorsorge für 2002 auf 3,3 Mrd. Euro erhöhen. R. vereinte darüber hinaus das Großkunden- und Kapitalmarktgeschäft (Investmentbanking) in der Einheit Corporate & Markets. 2002 erhielt er zudem das Ressort Private und Kleine Firmenkunden, das aus dem Tritt gekommen war. Auch dort bewährte sich R. als Krisenmanager und empfahl sich für die Nachfolge Schmidts.

Vorstandschef der HVB, weitere Sanierungen Im Jan. 2003 trat R. als Vorstandssprecher an die HVB-Spitze und sah sich gleich einer weiteren Krise gegenüber. So war die HVB im dritten Quartal 2002 - wegen erneut erhöhten Kredit-Risikovorsorgen - in den Verlust gestürzt. Gleichzeitig zeigte sich nun, dass strukturelle Mängel verdeckt geblieben waren. Durch seinen ausgleichenden Stil und mehr Offenheit gewann R. immerhin Vertrauen für eine Lösung.

Im Zuge der Sanierung beschränkte R. das Auslandsgeschäft auf Österreich und die MOE-Staaten - beides zudem die einzigen gewinnbringenden HVB-Bereiche - und gab alle weiteren Auslandsengagements ab. Er verselbstständigte noch 2003 die gewerbliche Immobilienfinanzierung in der HVB Real Estate, wodurch sich die HVB von der Hälfte ihrer Kreditrisiken in Höhe von 100 Mrd. Euro trennte. Fortan präsentierte sich die HVB mit den drei Sparten Deutschland, Österreich/MOE und Corporate & Finance. Im nächsten Stabilisierungsschritt gliederte R. bedenkliche Immobilien-Kreditrisiken in die Abwicklungseinheit HVB Real Estate Restructuring aus. Weitere Einsparungen plante R. über Stellenabbau; bereits 2001-2003 waren es rund 11.000 gewesen, danach folgten weitere 2.400 Arbeitsplätze.

Zur R.s Devestitionen zählten der Verkauf des profitablen Nürnberger Konsumentenkreditinstituts Norisbank an die DZ Bank, derjenige der niederländischen R&G Bank an die Rabobank, die Abgabe der Schweizer Bank von Ernst an die Bank of Scotland sowie die Trennung von der Bank Bethmann-Maffei. Bereits 2003 brachte die HVB 22,5 % an der florierenden BA-CA erfolgreich an die Börse und erlöste so rund 1 Mrd. Euro. R. vereinbarte auch, die Überkreuzbeteiligung mit der Münchener Rück abzubauen. Umgekehrt stärkte R. das Privatkundengeschäft, indem er die norddeutsche Tochter VuW komplett aufkaufte.

R. gelang es, die HVB zu stabilisieren, zumal diese für 2003 und 2004 Betriebsgewinne von je 1,4 Mrd. Euro ausweisen konnte. Dennoch wurde im Jan. 2005 eine weitere Wertberichtigung nötig, und zwar in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Da trotz aller Maßnahmen die Eigenkapitalquote bei nur rund 6 % blieb, kam R. wohl Anfang 2005 zu dem Schluss, dass die Selbstständigkeit nicht mehr aufrechtzuerhalten war (vgl. Stgt. Z., 13.6.2005). R. selbst ließ im April durchblicken, er könne sich eine Verbindung mit einem italienischen Haus sowie das Aufgehen der HVB in einen größeren Verbund vorstellen (FAZ, 26.4.2005).

Die HVB-Bilanzsumme sank 2003 auf 2004 von 479,5 auf 467,4 Mrd. Euro, wobei die BA-CA 146,5 Mrd. Euro beisteuerte. Der Jahresfehlbetrag verminderte sich von 2,4 auf 2,0 Mrd. Euro. Die Mitarbeiterzahl ging von 60.200 auf 57.800 zurück.

Einigung auf Übernahme durch die Unicredit Bis Juni 2005 einigte sich R. mit Alessandro Profumo, dem Chef der italienischen UniCredit auf eine freundschaftliche Übernahme und damit auf die bisher größte Bankenfusion in Europa. R. hatte im Vorfeld andere Optionen überprüft, sich aber schnell auf Verhandlungen mit der UniCredit beschränkt. Der Zusammenschluss sollte sich in Form eines Aktientausches im Wert von rund 15 Mrd. Euro vollziehen. Bemerkenswert war, dass beide Seiten die Übernahme diskret einleiteten, die Anleger aber rechtzeitig und gezielt darauf vorbereiteten, um die Aktienkurse stabil zu halten. Die in der Bilanzsumme mit 266 Mrd. Euro zwar kleinere, bei Nettogewinn (2,1 Mrd. Euro) und Eigenkapitalquote aber deutlich besser positionierte UniCredit sollte dabei die Führung übernehmen. Entstanden war die UniCredit 1998-2002 durch den Zusammenschluss mehrerer norditalienischer Sparkassen und Privatbanken. UniCredit hatte auch in MOE eine starke Präsenz aufgebaut, sah sich zuletzt aber einem stagnierenden italienischen Markt gegenüber. Innerhalb der HVB stieß R.s Fusionskurs und die Aufgabe der Selbstständigkeit teilweise auf Kritik. Als Gegner der Fusion galten im Aufsichtsrat Albrecht Schmidt sowie Gerhard Randa (zuvor Chef der BA-CA). Nach Billigung der Übernahme durch die EU-Kartellbehörde im Oktober sicherte sich die UniCredit bis November 94 % der HVB-Anteile.

Als Verwaltungsratspräsident mit prägend für den Fusionsprozess Noch im Nov. 2005 vollzog sich eine Neuordnung der Führung. Profumo sicherte sich als UniCredit-Chef (Amministratore Delegato) die Konzernführung, während R. den HVB-Vorstandsvorsitz an Wolfgang Sprißler abgab und selbst als Präsident an die Spitze des UniCredit-Verwaltungsrats trat. Damit verlagerte sich sein Arbeitsschwerpunkt nach Mailand. Auch die Führung der HVB wurde nach Abgang mehrerer Vorstände neu geordnet. Formell vollzog sich der Fusionsprozess über mehrere Jahre. 2007 kündigte die UniCredit die Erhöhung ihres HVB-Anteils per Zwangsabfindungen auf 100 % an. Konkret vollzog sich dies aber nach Anfechtungsklagen erst im Sept. 2008. Schon 2007 wurden die HVB-Geschäftsbereiche aber den weisungsberechtigten Chefs der UniCredit-Konzernsparten untergeordnet. Parallel dazu verkaufte die HVB ihre 77,5 % an der BA-CA für 12,5 Mrd. Euro an die UniCredit. Wegen formeller Fehler musste dieser Hauptversammlungsbeschluss im Juli 2008 wiederholt werden. In der Zwischenzeit erwarb die UniCredit die übrigen BA-CA-Anteile. In der Summe belief sich der Preis der gesamten HVB-Übernahme für die UniCredit nun freilich auf fast 20 Mrd. Euro.

Im Hintergrund wirkte R. an der Neuorganisation des Konzerngefüges mit. So wurde die HVB Anker für die Aktivitäten in Deutschland (Privat-/Firmenkunden, Vermögensverwaltung, Immobilienfinanzierung) und erhielt bis 2007 die konzernweite Zuständigkeit für das Investmentbanking. Umgekehrt musste sie das Fonds-Geschäft an die UniCredit-Einheit Pioneer Global Asset abgeben. Die 2008 in BankAustria umfirmierte BA-CA definierte die UniCredit als Dachorganisation für Mittel- und Osteuropa. Ausnahme blieb die Ländertochter in Polen, da die Bank Pekao eine direkte UniCredit-Tochter wurde. Die Bank Austria expandierte weiter und erwarb 2007 zunächst (für 1,6 Mrd. Euro) 85 % an der kasachischen ATF und dann für rund 2 Mrd. Euro 95 % an der ukrainischen Ukrsotsbank.

Während R. aus Sicht der Medien hinter dem öffentlich dominierenden Profumo fast unsichtbar blieb, baute er im Lauf der Jahre seinen Einfluss aus. Insbesondere wurde ihm bald eine gewisse Schlitzohrigkeit attestiert, da offensichtlich wurde, dass er die HVB genau zum richtigen Zeitpunkt verkauft hatte. Als UniCredit-Verwaltungsratschef wirkte er an der im Mai 2007 verkündeten freundlichen Übernahme der römischen Bank Capitalia für 21,8 Mrd. Euro mit. Die Capitalia hatte Cesare Geronziseit den 90er Jahren durch Übernahmen in Mittel- und Süditalien gebildet. Mit der Capitalia stieg die UniCredit zur führenden Bank in der Eurozone auf. Anders als Profumo, dessen forscher Stil während der Integration bei den beharrenden Kräften der Pfründe-Inhaber im Capitalia-Geflecht mehrfach an Grenzen stieß, agierte R. geschickt zwischen den verschiedenen italienischen Interessengruppen und sicherte sich 2009 sogar die Wiederwahl an der Verwaltungsratsspitze. Intern hatte er schon 2008 strengere Regeln für die Bilanzpräsentation durchgesetzt.

R. wurde auch Aufsichtsrat der Mediobanca, bei der die UniCredit seit der Capitalia-Übernahme Hauptaktionär wurde. Sein Einfluss zeigte sich dort, als er 2009 mit Erfolg die Ansprüche von Geronzi abwehrte, neben der Führung dieses Gremiums auch Konzernchef zu werden. R.s Ansehen machte zudem die Wahl ins Aufsichtsgremium der Telecom Italia deutlich.

Finanzmarktkrise, Isolierung von Profumo und Neuordnung der Führung Zwischenzeitlich sahen sich Profumo und R. mit den Folgen der Finanzmarktkrise konfrontiert. Von dieser zeigte sich die UniCredit freilich vergleichsweise wenig betroffen, da es kaum strukturierte Produkte in den Büchern gab und die Sanierungen sowie Fusionen bereits für rationelle Abläufe gesorgt hatten. Gleichwohl fielen mehrfach Stellenstreichungen an, und im Investmentbanking wurden zudem Abschreibungen von fast 700 Mio. Euro notwendig. Profumo zog Kritik auf sich, als er im Okt. 2008 entgegen vorangegangener Dementis nun doch eine Kapitalerhöhung im Volumen von 6,6 Mrd. Euro ankündigte. Im Jan. 2010 wurde eine weitere Kapitalerhöhung im Umfang von 4 Mrd. Euro eingeleitet, was der Dauer der Finanzmarktkrise geschuldet war. Immerhin erhöhte die UniCredit ihre Kernkapitalquote so auf 8,4 % und konnte daher auf staatliche Hilfen verzichten. Während bekannt war, dass die italienischen Sparkassen-Stiftungen im Aktionärskreis über diese Kapitalerhöhungen 1,3 Mrd. Euro zuschossen (Anteil 2010 bei 12 %), sah sich R. von Profumo unzureichend darüber informiert, dass zwei libysche Staatsfonds addiert 7,1 % der Aktien erworben hatten. Da es zudem Unstimmigkeiten über Rationalisierungen in der Struktur der italienischen Aktivitäten gab, sprach der Verwaltungsrat Profumo am 22. Sept. 2010 das Misstrauen aus, woraufhin dieser postwendend ausschied. R. übernahm per interim die Führung zusätzlich und stellte Ende Sept. Osteuropa-Chef Federico Ghizzoni als neuen Amministratore Delegato (CEO) vor.

Zu Unstimmigkeiten kam es in der Folge bei der Bestellung der Stellvertreter Ghizzonis. Dieser setzte sich dabei mit dem Modell eines Generaldirektors in Person des bisherigen Privatkundenchefs Roberto Nicastro durch. R. hatte dagegen eine Doppelspitze mit Nicastro und dem bisherigen Leiter des Investmentbanking und Großkundengeschäftes, Sergio Ermotti, favorisiert. Ermotti verließ nach seiner Nicht-Berücksichtigung die UniCredit. R.s Mandat als Verwaltungsratspräsident war bis Frühjahr 2012 terminiert.

2008 auf 2009 sank die Bilanzsumme der UniCredit von 1.046 Mrd. (davon 458,6 Mrd. über die HVB) auf 928,8 Mrd. Euro, der Nettogewinn von 4,0 auf 1,7 Mrd. Euro.

23. März 2010: Die italienische Bank Unicredit legt ihre Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2010 vor. Demnach ging das Nettoergebnis um 22 % auf 1,3 Mrd. Euro zurück. Das operative Ergebnis sank um 11 % auf 10,9 Mrd. Euro. Der Zinsüberschuss verminderte sich um 8 % auf 16,4 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss stieg um 10 % auf 8,4 Mrd. Euro. Es waren 162.009 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der Filialen lag bei 9.617.

18. Januar 2012: Die SZ meldet, dass das italienische Finanzdienstleistungsunternehmen Unicredit S.p.A. auf dem Weg zur Erhöhung seines Kapitals um 7,5 Milliarden Euro einen Schritt vorangekommen ist. Die Kapitalerhöhung war Mitte Dezember 2011 vom Aufsichtsrat beschlossen worden, nachdem die Europäische Bankenaufsicht (EBA) mittels Stresstest ein Eigenkapitalloch in Höhe von acht Milliarden Euro festgestellt hatte. Jetzt habe ein arabischer Großinvestor, der Staatsfonds Aaber (Abu Dhabi), der seit 2009 an der Großbank beteiligt ist, den Kauf von weiteren Bezugsrechten avisiert, mit denen er seinen Anteil von 4,99 auf 6,5 Prozent erhöht. Nach schlechtem Start werden bis Ende Januar 2012 99,8 Prozent der neu ausgegebenen Aktien und Bezugsrechte verkauft.

29. Februar 2012: Das italienische Finanzdienstleistungsunternehmen Unicredit S.p.A. teilt in Mailand mit, dass ihr Verwaltungsratsvorsitzender Dieter Rampl für eine dritte Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehe. Am 11. Mai soll eine Entscheidung über die Nachfolge fallen.

12. April 2012: Das italienische Finanzdienstleistungsunternehmen Unicredit S.p.A. teilt mit, dass der 76-jährige Ex-Schering-Chef Giuseppe Vita der Hauptversammlung am 11. Mai 2012 für die Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen wird, wo er auch den Vorsitz übernehmen soll. Er würde damit die Nachfolge von Dieter Rampl antreten, der das Unternehmen verlässt.

Familie

R. und seine Frau, auch eine Bankkauffrau, sind seit 1972 verheiratet. Der Sohn hat in Washington D.C. Psychologie studiert. R. wohnt in Mailand und hat ein Ferienhaus in Florida.

Mitgliedschaften

Weitere Ämter: Aufsichtsratschef der Koenig Bauer AG; Verwaltungsrat der Sparte KKR Private Equity Investors der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts (KKR). Mandate bei Bavaria Film, Bode/Grabner/Belge Beteiligungen, FC Bayern. fr. Aufsichtsratschef der Bayerischen Börse.

26. September 2013: Dieter Rampl legt mit sofortiger Wirkung sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer (KBA) nieder und scheidet aus dem Kontrollgremium aus, dem er seit 2001 angehört und seit 2006 vorgestanden hatte. Als Begründung wird genannt, dass Rampl seinen Wohnsitz teilweise in die USA verlege. Am 9.10.2013 wird Heinz-Joachim Neubürger in einer außerordentlichen Sitzung zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

November 2014: Der FC Bayern München vermeldet Änderungen in der Zusammenstellung des Aufsichtsrats. Neu in das Gremium werden der Vorstandsvorsitzende der Allianz, Markus Rieß, der Vorstandschef der UniCredit Bank, Theodor Weimer, sowie Bayern-Vizepräsident Rudolf Schels gewählt. Helmut Markwort und Dieter Rampl gehören dem Aufsichtsrat nicht mehr an.



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